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Gutachten der Länder MV und BB

Flyer vom 26.9.25

Wir haben den Antrag gründlich angeschaut, gesichtet und inhaltlich mitdiskutiert.
Derzeit arbeiten wir an einer Bewertung, die alles Wesentliche abdeckt, ohne zu kompliziert zu werden – mit einem sorgsamen Blick auf die Inhalte.

Eines steht für uns aber schon fest: Wir sprechen uns klar für die Variante aus, die das beste Reisen ermöglicht – also für die 120 / 160 km / h-Option.

Mehrkosten

Gutachten rechnen Vorzugsvariante unnötig teuer

Das Gutachten der Büros SMA, Schüssler Plan und SpreePlan bewertet verschiedene Planfälle für die Bahnlinien rund um das Karower Kreuz und die Verbindung Richtung Berlin. 

Das Büro Spiekermann Ingenieure GmbH hat für die beiden Planfälle 80 km / h und 160 km / h (eigentlich 120 / 160 km / h) einen positiven Nutzen-Kosten-Faktor ermittelt. Beide Konzepte werden als volkswirtschaftlich sinnvoll bewertet. 

Wesentlicher Kritikpunkt nach einer ersten Sichtung der Gutachten ist, dass verschiedene Kostenpositionen fälschlicherweise dem Planfall 160 km / h zugeordnet worden sind und das Ergebnis des NKU damit weniger günstig ist, als es sonst gewesen wäre. Dies betrifft in erster Linie folgende Positionen: 

  1. Bestellung des RE 2 auf dem Streckenabschnitt zwischen Nauen und Wittenberge; die Verlängerung des RE 2 ist unabhängig vom hier untersuchten BWX / Karower Kreuz 365+ ohnehin in Diskussion 

  2. Ausbau des Streckenabschnittes Pritzwalk – Wittenberge im Streckenverlauf des RE 6 Prignitz-Express für 120 km / h, für die Verbesserung des Verkehrsangebotes in der Prignitz ohnehin erforderlich 

  3. Elektrifizierung der Gesamtstrecke Neustadt (Dosse) – Primerburg (– Güstrow) ist für den BWX nicht erforderlich, weil Akkufahrzeuge die Lücke im Netz der elektrifizierten Strecken inzwischen überbrücken können.

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geschrieben am 20.09.2025 von Constantin Pitzen

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